Hier die Bilder aus der Woche vom 15.-21. März 2020:



Klare Himmel und massive Auswirkungen der Krise auf das öffentliche Leben:

Geister des Taunus

Ein Highlight der Fotoreise zur Luminale sollte auch tagsüber stattfinden,nämlich ein Ausflug in den Taunus und dabei eine kleine Wanderung, die entlang eines ganz natürlichen Bachlaufs durch ganz spezielle Landschaften führt. Dabei kommt man immer wieder an toll mit Mosen bewachsenen Bäumen und Wurzeln vorbei. Da der Tag richtig schön strahlend war, glänzten viele Moose in der Sonne. Hier ließ ich mir aber eine kleine digitale Spielerei nicht nehmen, um aus einer tollen Wurzel ein gespenstisches Gebilde zu kreieren.

Bewegte Kamera in blauer Stunde

Durch die Corona-Krise wurden ab jetzt die Straßen immer leerer und leerer und selbst im so belebten Frankfurter Bahnhofsviertel begegnete man sehr selten anderen Leuten, besonders wenn man sich bei Dunkelheit auf den Rückweg aus dem Büro macht. Diese Gruppe ließ sich aber nicht beeindrucken und war für mich gemeinsam mit den Lichtern des Bahnhofsviertels eindankbares Motiv für eine Langzeitbelichtung während des Gehens.

Aufzugfahrt

In einer Stadt wie Frankfurt können Außenaufzüge etwas ganz spannendes sein, da man häufig einen spannenden Blick hat, wenn man solch einen Aufzug aber während der Fahrt mit einer etwas längeren Belichtungszeit gezielt nutzt, dann entstehen Bilder, bei denen man auf den ersten Blick keine Vorstellung hat worum es sich dabei handeln könnte. Wenn man eine solche Fahrt noch kurz vor Sonnenuntergang unternimmt, entstehen dann noch spannende Lichtreflexe.

Skyline mit Spiegelung

Nachdem es die Tage der geplanten Luminale ein Bilderbuchwetter gab änderte sich das in den nächsten Tagen stark, trotzdem hatte man aber immer mal die Chance irgendwo einen blauen Himmel oder einen Sonnenstrahl zu erspähen. Wenn man abends beim Laufen am Main sein Smartphone mit guter Kamera dabei hat, dann lässt sich auch das glückliche Zusammentreffen beider Umstände in einem Bild einfrieren.

Spiegelung der Skyline in Morgensonne

Schon immer haben mich Wasserspiegelungen fasziniert, was ich auch schon vor etwas mehr als 2 Jahren an meine Foto AGs in Schenefeld vermittelt habe, da wir damals eine ganz tolle und vielseitige Ausstellung mit dem Thema Spiegelung gezeigt habe. Schon damals habe ich immer gut aufgepasst, ob ich irgendwo spannende Spiegelungen sehe und seit ich n Farnkfurt unterwegs bin achte ich imemr auf die verschiedenen Spiegelungen im Amin und warte auf den entstsprechenden Zeitpunkt. Der war mit einem dunkelgrauen Himmel und zusätzlich Sonnenstrahlen auch „als Nebenprodukt“ beim Laufen gegeben.

So spannend die Woche bisher auch gewirkt haben mag, so schlimm nahm sie ihren Verlauf und auf Grund der eingeführten Corona Vorsichtsmaßnahmen musste man feststellen, daß immer weniger und weniger Insfrastruktur zur Verfügung stand. So fand man bis zum Ende der Woche überall Schilder wegen Schließungen und verzweifelte Gesichter von Betroffenen. Man speiste am Wochenende zuvor noch toll in manchem Restaurant und dann wurde es auf unbestimmte Zeit geschlossen.

ARS-Fotografie Leica Schattenspiel

Durch die ganze Situation bedingt war mir auch langsam nicht mehr wohl dabei mich die ganze Zeit in der Öffentlichkeit zu bewegen. Da ich aber auch endlich mal wieder nach Hause musste unternahm ich den Umstand mit einem Leihwagen zu fahren, da mir selbst die 1. Klasse der Bahn nicht mehr geheuer war. Zu Hause angekommen sehnte ich mich nach nichts mehr als einem Spaziergang, wo ich auf einer Brücke stehend direkt an ein spannendes Selbstportrait dachte und die in Form eines Schattenspiels ach umsetzte.



Hier noch einmal alle Bilder in besser sichtbarer Größe als Bildershow:




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